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Motoröl

Das Motoröl ist unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Kraftfahrzeugs und erfüllt viele wichtige Funktionen zum Betrieb des Verbrennungsmotors.

Wie finde ich das richtige Motoröl?

Sie können ganz einfach einen Blick in die Betriebsanleitung oder das Serviceheft des Fahrzeugs werfen. Hier erfahren Sie, welche Öle für das Fahrzeug zugelassen sind (z. B. Verwenden Sie ein Motoröl SAE 10W-40 nach ACEA B3 oder API SL/CF).

Was ist SAE 10W-40?

Diese Angabe sagt etwas über die Viskosität des Motoröls aus, also die Fließfähigkeit.

Was ist ACEA BE?

Das ist die Herstellerfreigabe des Motoröls, da Fahrzeughersteller eigene Prüfnormen festgelegt haben, um gewisse Motoröle für das jeweilige Fahrzeug anzupassen. Andere Freigaben sind sogar von den jeweiligen Marken spezifiziert, wie z. B. VW 501 01/505 00.

Tipp beim Nachfüllen: Alle heutigen Motoröle sind mischbar. Wenn ein Öl im Motor eingefüllt ist, können Sie zum Nachfüllen auch ein anderes Motoröl verwenden, wenn es die verlangten Normen erfüllt.

Durch die Verwendung von falschem Motoröl oder durch das Fehlen von Motoröl kann der Motor schnell Schaden nehmen und im Extremfall komplett unbrauchbar werden. Beim Kauf von Motoröl sollte man deshalb die Spezifikationen des Automobil- und des Ölherstellers beachten und jeweils passendes Motoröl auswählen. Sollte der Minimalpegel der Ölstandsanzeige unterschritten werden ist passendes Öl nachzufüllen. Nach längerer Verwendung des Öls im Motor ist es durch einen Ölwechsel komplett zu ersetzen.

Schmierstoffe sind ein wichtiger Bestandteil von PKW und Nutzfahrzeugen, denn ohne diese wäre eine Nutzung der Fahrzeuge nicht möglich. Schmierstoffe sind vielseitig anwendbar und erfüllen dabei folgende Aufgaben:
- 1. Schmieren: Halten die Reibung der Gleitpartner niedrig, reduzieren den Verschleiß, beugen das Fressem der Reibpartner vor.
- 1.1. Vollschmierung: Da die Reibpartner durch eine Schmierstoffschicht getrennt sind, liegt hier der ideale Schmierungszustand vor. Somit herrscht nur Flüssigkeitsreibung.
- 1.2. Teilschmierung: Wenige Rauigkeitsspitzen befinden sich im Mischreibungsgebiet, die sich berühren und somit Verschleiß entstehen lassen. Es bildet sich kein hydrodynamischer Schmierfilm. Teilschmierung existiert immer vor den Umkehrpunkten des Kolbens. Durch Additive kann der Verschleiß allerdings verringert werden.
- 1.3. Grenzschmierung: Wenn durch den flüssigen Schmierstoff kein "Aufschwimmen" der Reibungspartner mehr erfolgt (u.a. durch zu wenig Relativgeschwindigkeit zwischen den Gleitschichten; zu geringe Viskosität des Schmierstoffs), liegt die sogenannte Trockenreibung vor. Hierbei können Additive wieder den Verschleiß und die Reibungskräfte reduzieren.
- 2. Kühlen: Abführen der Reibungswärme der Gleitpartner und der Abwärme des Motors.
- 3. Schützen: Das Aggregatinnere soll vor allem durch Korrosion geschützt werden.
- 4. Transportieren: Sogenannte EP-Additive (verschleißreduzierende Wirkstoffe) werden den Reibungspartnern zugeführt und Schmutzpartikel und Abrieb werden zum Ölfilter gebracht.
- 5. Sauber halten: Abriebelemente, Schmutzstoffe, Verbrennungsrückstände und weitere werden hierbei in Schwebe gehalten und es wird eine Ablagerung im Bauteil vermieden.
- 6. Abdichten: Kritische Stellen wie Kolbenringe werden fein abgedichtet
- 7. Kräfte übertragen: beispielsweise in der Servolenkung. Hierbei werden die Bedingungen des Aggregats eingehalten und darauf aufbauend Motorenöle, Getriebeöle, ATF-Öle und Schmierfette benutzt.

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(*) Die Listenpreise sind, wenn vorhanden, eine Netto-Kalkulationsbasis zur Ermittlung von Verkaufspreisen zwischen den Reifenherstellern und ihren Händlern. In keinem Fall handelt es sich um Abgabepreise, die gezahlt werden oder üblicherweise gezahlt werden.
(1) Über 90% der Bestellungen erreichen den Empfänger innerhalb der genannten Zeitspanne.

Die Funktion von Motoröl

Das Motoröl erfüllt während der Fahrt gleich mehrere wichtige Funktionen. Als elementarste Grundfunktion sorgt es für die Schmierung der beweglichen Teile des Motors. Es bildet einen permanenten Schmierfilm, der die Reibung und damit den Verschleiß reduziert und ein Verkanten verhindert. Neben der Schmierung sorgt es aber auch für die Kühlung des Motors, dichtet ihn ab, reinigt ihn und verhindert die Korrosion von einzelnen Metallteilen.

Die Klassifikation von Motoröl durch die SAE Bezeichnungen

In modernen Motoren werden heutzutage fast ausschließlich noch so genannte Mehrbereichsöle verwendet, die sowohl im Winter als auch im Sommer genutzt werden können. Musste das Öl früher den Jahreszeiten entsprechend getauscht werden, ist dies nur noch unter sehr extremen Bedingungen außerhalb der üblichen Einsatzzwecke nötig.

Bei der Klassifikation der Motoröle spielt die jeweilige Viskosität bei unterschiedlichen Temperaturen eine wichtige Rolle und entscheidet über den jeweiligen Einsatzbereich. Sie wird nach der SAE Norm benannt und setzt sich aus einer definierten Buchstaben- und Zahlenfolge zusammen.

So bezeichnet die Benennung SAE 15W-40 ein Öl mit der Winterspezifikation 15W und der Sommerspezifikation 40. Dabei besagt 15W-40, dass das Öl bei einer Temperatur von -25 Grad Celsius noch pumpbar ist und bei 100 Grad Celsius eine Viskosität von 12,5 mm²/s besitzt. Die Werte für andere Öle wie zum Beispiel SAE 10W-60 können einer Normtabelle entnommen werden.

Die Automobilhersteller geben die zu verwendenden Öle für den jeweiligen Motor vor. Diese Vorgaben sind beim Kauf unbedingt zu beachten.