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Kühlerfrostschutz

Kühlerfrostschutz - nicht nur im Winter wichtig

Für die Kühlung des Automotors hat sich die Wasserkühlung durchgesetzt. Die früher bei Fahrzeugen wie VW Käfer und Porsche 911 verwendete Luftkühlung ist im Automobilbereich quasi ausgestorben. Selbst bei Motorrädern übernimmt heute meist eine Wasserkühlung die Temperierung des Antriebsaggregats. Bei allen Vorzügen der Wasserkühlung ist mit der Verwendung eines flüssigen Kühlmittels auch eine Gefahr bei tiefen Temperaturen verbunden. Im Winter kann die Kühlflüssigkeit einfrieren und Schäden im gesamten Kühlsystem verursachen. Mit einem Kühlerfrostschutz im Kühlmittel lässt sich bis zu einer Temperatur von -25° C ein umfassender Frostschutz herstellen. Und Additive halten den Kühlkreislauf ganzjährig sauber.

Kühlerfrostschutz ist nur begrenzt haltbar

Das Kühlmittel besteht etwa zur Hälfte aus destilliertem Wasser und einem Frostschutzmittel. Die Relation der Flüssigkeiten schwankt je nach Empfehlung des Herstellers zwischen 40 zu 60 und 60 zu 40. Für den Frostschutz eignen sich Mittel wie Glycerin und Ethylenglykol. Aktuelle Kühlflüssigkeiten enthalten organische Säuren, die einen längeren Frostschutz bieten als konventionelle, mit Silikaten versetzte Kühlmittel. Bei mit Silikaten angereicherten Kühlmitteln lässt die Frostschutzwirkung bereits nach 3 Jahren oder einer Laufleistung von 50.000 km nach. Kühlflüssigkeiten mit organischen Säuren lassen sich hingegen über einen Zeitraum von 5 Jahren verwenden. Spezielle Additive beugen daneben dem Rostfraß vor und verhindern eine Schaumbildung. Andere Zusätze begegnen der Ablagerung von Rotschlamm, der die Leistung von Kühlerlamellen und Wasserpumpe beeinträchtigen und Schäden verursachen kann. Die Additive im Kühlerfrostschutz greifen weder Dichtungen noch Schläuche im Kühlkreislauf an.

Kühlerfrostschutz - Freigaben von Herstellern beachten

Beim Kauf von Kühlerfrostschutz sollte der Autofahrer auf die Freigaben und Empfehlungen des Autoherstellers achten. Anders als bei Motoröl existiert für Frostschutzmittel keine einheitliche Klassifizierung. Eine gewisse Orientierung bietet die Färbung der Frostschutzmittel. Kühlmittel mit Silikaten haben eine grüne oder blaue Farbe. Ein mit organischen Säuren wie Carboxylat versetztes Frostschutzmittel nimmt eine rötliche Färbung an. Ein mit Silikaten angereicherter Frostschutz darf nicht mit einem auf organischen Säuren basierenden Produkt vermischt werden, da aggressive Verbindungen entstehen könnten. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte sich der Autofahrer an den Hersteller-Freigaben ausrichten. Ist ein bestimmtes Frostschutzmittel nicht gelistet, gibt oft der Frostschutzmittel-Hersteller Empfehlungen für einzelne Baureihen.

Kühlerfrostschutz hält Kühler und Wasserpumpe in Schuss

Auch in milden Regionen Mitteleuropas sollte kein überaltertes Frostschutzmittel im Kühlkreislauf sein. Moderne Mittel enthalten Zusätze, die den Siedepunkt des Kühlmittels erhöhen - wichtig an heißen Sommertagen. In der kalten Jahreszeit kann die Temperatur auch im Flachland nachts stark abfallen. Ohne Frostschutzmittel im Kühlsystem sind teure Folgeschäden unausweichlich. Bei Zweifeln an der Eignung für ein Auto ist der Neukauf eines vom Hersteller freigegebenen Produkts vorzuziehen. Ein frisches Frostschutzmittel im Kühlkreislauf verhindert nicht nur das Einfrieren der Kühlflüssigkeit, sondern beugt auch Korrosion und Ablagerungen vor. Die Kühlpumpe kann die Kühlflüssigkeit leichter umwälzen und die Kühlerlamellen bleiben frei. Beim Auffüllen ist Vorsicht geboten. Der Hautkontakt mit den Mitteln ist zu vermeiden - Handschuhe schützen. Der Kühlmittelbehälter darf nur bei völlig abgekühltem Motor geöffnet werden, da ansonsten Verbrühungsgefahr besteht. Bei tirendo.de ist qualitativ hochwertiger Kühlerfrostschutz in vielen Varianten und für alle gängigen Fahrzeuge erhältlich.

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