Auf dem Motorrad durch die Welt. Das ist sicherlich für viele ein Traum. Warum also nicht einfach die Chance ergreifen und es machen?
Fou und Stefan haben genau das gleiche gedacht und sind nun schon seit etwas über einem Monat unterwegs. Für uns schreiben die beiden einmal im Monat über alles was sie bei der Verwirklichung ihres Traumes so erleben.

Hier geht’s los mit Teil 1:

4 Wochen und 5000 km trennen uns nun schon von Freunden, Familie und Arbeitsalltag.

Ob es uns schwergefallen ist alles hinter uns zu lassen? – Definitiv!

Ob wir denn Schritt bereuen? – Keine Sekunde!

Nun aber der Reihe nach: Monatelange Vorbereitungen und dann war es endlich soweit! Selbst nach den ersten 100 Kilometern hat es sich noch immer nicht real angefühlt. Die letzten Tage Vorbereitungsstress und der Verabschiedungsmarathon haben Spuren hinterlassen. Nach ein paar Stunden konnten wir die neugewonnene Freiheit aber endlich genießen. Es fühlte sich verdammt gut an und verdammt richtig.hfcwg abscied

Leider verlief die erste Etappe alles andere als nach Plan. Die schöne, kurvige Alpenüberquerung musste aufgrund des anhaltenden Regens einer schier nicht enden wollenden Autobahnfahrt weichen. Die Slowakei vor Augen galoppierten wir weiter durch Österreich, es sollte sich lohnen, denn Bratislava empfing uns mit offenen Armen und Sonnenschein. Die Besichtigung der Burg Bratislavas über dem Ufer der Donau ist für jeden ein Muss!

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Den Weg weiter Richtung Norden durch die malerische Landschaft der Slowakei  säumen Burgen und Gebirge. Eine unheimlich schöne Natur, die einen gerade dazu drängt abseits des Trubels das Zelt aufzuschlagen und die Ruhe zu genießen.

Nächster Stopp, Krakau, einer der wohl schönsten Städte Polens. Gastfreundlich und ideal für einen Abendspaziergang  durch die verwinkelten Gassen. Bei den unzähligen Leckereien der urigen Imbissbuden kommt jeder Feinschmecker auf seine Kosten.
Im Vergleich zu Krakau ist Warschau ein Koloss. Natürlich nicht weniger sehenswert, doch anders als die schnuckelige Hauptstadt Kleinpolens. Bis wir von der Stadtgrenze Warschaus im Zentrum ankommen vergehen gefühlt Stunden. Wer es lieber etwas gemütlicher mag, sollte sich auf jeden Fall die Altstadt Warschaus ansehen und natürlich auf dem Weg, den ein oder anderen Vodka in den unzähligen Bars der Hauptstadt probieren.hfcwg krakau

Die nächste Etappe führte uns durch das südlichste Land des Baltikums, Litauen. Das Meer fest im Blick blieb nur die Zeit für einen kleinen Stadtbummel durch das beschauliche Kaunas. Versprochen Litauen, wir kommen wieder. Riga ist die wohl bekannteste Stadt des zweiten baltischen Landes. Die Hauptstadt Lettlands hat es definitiv in sich, viele historische Sehenswürdigkeiten gepaart mit noch mehr Charme. Verabschiedet wurden wir mit einem riesigen Feuerwerk zur Feier des Nationalfeiertags. Die Straße von Riga in Richtung Norden ist definitiv unsere Traumstraße des Baltikums. Zu unserer Linken blinzelt immer wieder das Meer zischen den Baumkronen durch und rechts begleitet uns eine umwerfende Flora und Fauna, Ideal für ein kleines Picknick oder einen längeren Campingaufenthalt. Die erste Nacht in Estland verbringen wir in Pärnu, dem Städtchen, in welchem alle Estländer Urlaub machen. Nicht jeder Ort kann von sich behaupten an der wohl schönsten Bucht des Landes zu liegen. Noch ein kurzer Zwischenhalt in Haapsalu, einem wunderschönen Kurort an der Westküste Estlands, krönt unsere Tour Richtung Hauptstadt. Künstler wie Tschaikowski und Roerich flanierten bereits über die Promenade und kehrten vermutlich ebenfalls im ganz im Jugendstil gehaltenen Kursaal ein.

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Fou und Stefan von howfarcanwego.de trauen sich ihren Traum zu leben. Sie bereisen die Welt mit dem Motorrad. Los ging es in Stuttgart. Wo und wann es enden wird, wissen auch die beiden nicht. Wir sind gespannt und freuen uns auf die monatlichen Updates der beiden!

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